Wiener Freunde des Magazins für Amerikanistik
Donnerstag, 18. Juni 2026

Okt 22 // mar-mai 26 // mar 27 ausstieg, verein.

Ich hatte die ehre, dreieinhalb jahre mit im verein sein zu dürfen – in einer zeit, die mir ganz viel mitgegeben hat. Ohne dass ich mir im moment dessen gewahr war, war die strategiesitzung mar26 der einstieg zu meinem ausstieg.
Allem voran, mein hut-ab vor empathie seitens gawan (frybread), sowie monika G
respekt vor coyote, monika S // respekt M koch, in arbeit fuer leonard
unvergessen: prof. feest, der mich mitte der neunziger schon in und mit der materie initialisiert hat. Mein einziges ethnologiesemester hatte dafür gereicht: den funken zu zünden.
anfangs strotzte ich vor ideen, was ich alles einbringen könnte, es mündete dann in meinem eigenen projekt: smartacademy – inspiriert durch die bücherschau bei reinhard M, die mich zum buschenreiter und arbeitskreis hopi (benaglio & matthias) brachte; unvergessen meine entdeckung des magazin-für-amerikanistik, das den dietmar K, den ich nie persönlich kennenlernen durfte, zu einem von mir auf ewig erwähnten fachmann machte und macht. // mit hrn manfred K durch jenes museum gehen, hinter den kulissen: unvergessen; prädikat wertvoll. danke fuer die 2 handbooks.
Unvergessen, die vorbereitung im gasometer / mit markus, peter / wodurch wir die C und den G kennenlernen durften: G werde ich eine gute freundin/kameradin auf lebenszeit bleiben.
unvergessen: helenas interview, seitens der deutschen praktikantin. sie hats in der bachelor-arbeit abgetippt. äußerst wertvolles zeitzeugen interview: merci
Unvergessen: mein jahrelanges betteln, das bucharchiv anzusehen (die 2 verlassenschaften), das erst nach 2 einhalb jahren tatsächlich stattfand. Trotz bettelns und bettelns: vorher nicht. Letztlich wurde jenes archiv aufgelöst.
Damit komm ich auch zur weiteren aufgabe der smartacademy. Ich kenne diesen hunger nach fachbüchern. Verleihen kann ich nicht – zeit meines lebens haben mir menschen immer bewiesen, dass man menschen nicht trauen kann. Aber: es gibt zentagasse/wiednerhaupt 1 neue entzückende cafe-kondi, dort kann man cirka 75 min in ausgesuchte werke einschau halten. Oder bücher leihen, von denen ich mich verabschiedet habe. Die kann man zurückgeben – aber wenn sie nicht zurückkommen, wird es verschmerzbar sein. (ich muss sie nur zuerst 'weggelesen' haben). Also wenn sich wer noch an akin wendet, der diesen fachbuch-hunger hat, kann man an smartacademy verweisen. (gegebenenfalls an sabine sch, sie hat auch massig bücher aus dem 2verlassenschaften-archiv).
Hopi-blickpunkt (nachfolge des hopi arbeitskreises) sowie wiener-freunde-des-magazins-für-amerikanistik (frei nach 'semitariusverlag'), bleiben beide bestehen.
Das fortzuführen, sehe ich nach 3einhalb jahren akin's gastfreundschaft als meine aufgabe, im sinn einer dankbarkeit. Erst gegen mar27 werde ich den ausstieg bekanntgeben, das wird dann viereinhalb jahre nach einstieg gewesen sein.
Es hat sich alles in einer weise gedreht, die jetzt nicht mehr die meine ist. Zum glück hab ich rechtzeitig smartacademy.antville.org den satelliten 'smartacademy' gebaut. Auch in ehrfurcht vor a.anderton, sprachexpertin aus oklahoma (intertribal wordpath society).

Sie sind nicht angemeldet